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Strafarbeit? Nein danke!

AKS protestiert gegen Forderung nach Strafausweitungen gegen SchülerInnen 19.12.08 - 17:43 AKS OÖ:  Keine Strafarbeit für SchülerInnen! Als „abstrus und Rohrstaberl-Mentalität“ bezeichnet die Aktion kritischer SchülerInnen OÖ (AKS) den jüngsten Vorschlag von AHS-PädagogInnen nach mehr Strafmöglichkeiten bei Gewalt an Schulen. Fiona Kaiser, AKS-Landesvorsitzende: „Auf gesellschaftliche Probleme mit simplen Strafmaßnahmen zu reagieren, zeugt nicht gerade von pädagogischer Weitsicht. Wie soll das weitergehen: Bootcamps am Schulhof?“

Kaiser fordert hingegen die Aufstockung des Lehrpersonals und mehr SozialarbeiterInnen an Schulen: „Mit der Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl wurde ein erster Schritt gesetzt. Jetzt muss schleunigst mehr Geld her, damit es in Problemklassen ausreichend BegleitlehrerInnen und professionelle Betreuung geben kann!“

Mit Strafandrohungen wird das Problem der Gewalt an Schulen nicht gelöst, denn Strafen sind stets eine Symptom- und keine Ursachenbekämpfung. Die AKS OÖ fordert daher einen zielgerichteten Umgang mit Gewalt an Schulen, der bei den Wurzeln ansetzt und SchülerInnen nicht auch noch zusätzlich bestraft.
 
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